Arbeiten

Sinn­voll arbei­ten in Lau­ten­bach. Arbeit ist hier in Lau­ten­bach nicht ein­fach nur Beschäf­ti­gung oder Brot­er­werb. Arbeit in Lau­ten­bach ist Hand­werk mit Lie­be zum Detail.
Arbeit ist für die Men­schen in Lau­ten­bach Iden­ti­fi­ka­ti­on: Sie unter­stützt die Kraft, das Leben selbst­be­stimmt in die Hand zu neh­men. Arbeit in Lau­ten­bach ist schöp­fe­ri­scher Impuls. Durch Arbeit bil­det sich die Per­sön­lich­keit jedes Ein­zel­nen wei­ter. Denn durch die Leis­tung, oder auch mit den Pro­duk­ten, die durch die eige­ne Arbeit ent­ste­hen, stellt sich jeder von uns in die Welt. Und schafft Befrie­di­gung:
„Mei­ne Arbeit wird von ande­ren gebraucht und geschätzt“ – was für ein gutes, wert­vol­les Gefühl. Für jeden Men­schen in Lau­ten­bach.

Zusam­men sind wir so wie ein Ein­zel­ner, der alles kann. In unse­ren Werk­stät­ten fin­den Men­schen mit unter­schied­lichs­tem Hil­fe­be­darf einen Arbeits­platz, der ihnen indi­vi­du­el­le Teil­ha­be und Selb­stän­dig­keit ermög­licht.
Unse­re Arbeits­pro­zes­se rich­ten sich zum einen auf pfle­gen­de Tätig­kei­ten an den Men­schen, an der Erde und an den Tie­ren, zum ande­ren wer­den natur­na­he, wert­vol­le Pro­duk­te in hand­werk­lich fun­dier­ter Qua­li­tät her­ge­stellt.

Werkstätten

Berufsbildungsbereich (EV/BBB)

Unser Berufseinstieg für Menschen mit Assistenzbedarf

Kaum ist die Schu­le erfolg­reich geschafft, war­tet schon der Start ins Erwach­se­nen­le­ben. Für unse­re Men­schen mit Assis­tenz­be­darf gibt es dafür den Berufs­bil­dungs­be­reich (BBB). Ein eng beglei­te­ter Ein­stieg in die Arbeits­welt, der gleich­zei­tig vie­le Frei­hei­ten bie­tet: Zum Bei­spiel bei unse­rem viel­fäl­ti­gen Ange­bot. Die Band­brei­te reicht dabei vom klas­si­schen Ur-Hand­werk bis hin zum Ser­vice­be­reich. Hier ist sicher für jeden Ein­zel­nen etwas dabei. Zuvor gibt es zur Berufs-Ori­en­tie­rung ein Ein­gangs­ver­fah­ren (EV).

Das Beson­de­re am EV und BBB in Lau­ten­bach? Vom ers­ten Tag an sind die Teil­neh­mer in die Teams der Werk­stät­ten inte­griert, d.h. die Maß­nah­men fin­den kom­plett im künf­ti­gen Arbeits­be­reich statt. Jedes Hand­werk wird beim prak­ti­schen Erle­ben der Tätig­keit erlernt. In den ein­zel­nen Arbeits­fel­dern sind auch immer meh­re­re Gene­ra­tio­nen ver­tre­ten. So ler­nen Neue und alt­ge­dien­te Kol­le­gen gegen­sei­tig von­ein­an­der.

Jeder Teil­neh­mer erhält einen eige­nen Bil­dungs­be­glei­ter. Die Nach­wuchs­ta­len­te schau­en den Fach­kräf­ten über die Schul­ter und wer­den durch die­se ange­lei­tet. Abge­run­det wird das Pro­gramm durch ergän­zen­den Unter­richt für die eige­ne Per­sön­lich­keits­ent­wick­lung.

Der Rah­men­lehr­plan ori­en­tiert sich an der ent­spre­chen­den Fach­wer­ker-Aus­bil­dung und wird indi­vi­du­ell an die Fähig­kei­ten des Ein­zel­nen ange­passt. Wird ein Außen­prak­ti­kum wahr­ge­nom­men, arbei­tet Lau­ten­bach mit dem Inte­gra­ti­ons­fach­dienst zusam­men. Die Maß­nah­me Ein­gangs­ver­fah­ren und Berufs­bil­dungs­be­reich wird von der Bun­des­agen­tur für Arbeit finan­ziert und ist in Lau­ten­bach AZAV-zer­ti­fi­ziert. Das bedeu­tet, die Qua­li­tät unse­res BBB wird jähr­lich von der TQ-Cert über­prüft und unser hoher Stan­dard bestä­tigt.

Hier fin­den Sie wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu unse­rem Qua­li­täts­ma­nage­ment
Hier fin­den Sie unse­ren Fly­er zum Berufs­bil­dungs­be­reich

Kontakt

Katha­ri­na Schur
Berufs­bil­dungs­be­reich
Tele­fon: 07552–262 242
E‑Mail:berufsbildung@lautenbach-ev.de

Patrick O’Connell
Werk­statt­lei­tung
Tele­fon: 07552–262 147
E‑Mail: p.oconnell@lautenbach-ev.de

Werkstattrat

Unse­re Bei­rä­te sind gewähl­te Selbst­ver­tre­ter – Men­schen mit Assis­tenz­be­darf wäh­len ihre Ver­tre­ter aus dem Kreis der Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen. Die Lau­ten­ba­cher Werk­statt für Men­schen mit Assis­tenz­be­darf hat drei Werk­statt­rä­te. Ihre Amts­zeit ist auf vier Jah­re fest­ge­legt. Der Werk­statt­rat ach­tet dar­auf, dass Geset­ze und Regeln im Werk­statt­be­reich ein­ge­hal­ten wer­den, die für die Beschäf­tig­ten wich­tig sind.
Der Werk­statt­rat hat ein Mit­be­stim­mungs­recht bei Ent­schei­dun­gen zum Bei­spiel wie Ord­nung und Ver­hal­ten in der Werk­statt, Beginn und Ende der Arbeits­zei­ten, Pau­sen oder Arbeits­ent­gel­ten. Ein Recht auf Mit­wir­kung gibt es unter ande­rem bei der Dar­stel­lung und Ver­wen­dung des Arbeits­er­geb­nis­ses, der Unfall­ver­hü­tung oder bei der Wei­ter­ent­wick­lung der Per­sön­lich­keit und För­de­rung des Über­gan­ges auf den all­ge­mei­nen Arbeits­markt.

Werk­statt­rat: Wer­te, Prin­zi­pi­en, Grund­la­gen:
Wir Werk­statt­rä­te wol­len mit­hel­fen, den Arbeits­all­tag für alle WfbM-Beschäf­tig­ten Lau­ten­bachs so gut wie mög­lich für den Ein­zel­nen und für die gesam­te Werk­statt im Rah­men der WMVO und ande­rer Geset­ze, die die­sen Bereich betref­fen, zu gestal­ten.
Der Werk­statt­rat trifft sich min­des­tens 3 Mal im Monat zur Sit­zung und bie­tet da auch eine Sprech­stun­de an, wo jeder Wfbm-Mit­ar­bei­ter mit sei­nem Anlie­gen kom­men kann. Der Werk­statt­rat unter­stützt bei der Klä­rung und weiß wer der rich­ti­ge Ansprech­part­ner ist und hilft dem Ein­zel­nen sein/ihr Anlie­gen an der rich­ti­gen Stel­le vor­zu­brin­gen.

Werk­statt­rat:
Adria­na Bries­ke, Pas­cal Mül­ler, Andre­as Held

Kontakt

Sabi­ne Hei­jungs
Ver­trau­ens­stel­le und Assis­ten­tin Werk­statt­rat
Tele­fon: 07552–262 143
E‑Mail: dg-vst@lautenbach-ev.de

Frauenbeauftragte

Die Frau­en­be­auf­trag­te ist eine gewähl­te Ver­tre­te­rin der weib­li­chen WfbM-Beschäf­tig­ten. Es ist seit Janu­ar 2017 Pflicht, dass jede WfbM eine Frau­en­be­auf­trag­te hat. Die Frau­en­be­auf­trag­te ver­tritt die Inter­es­sen der in der Werk­statt beschäf­tig­ten Frau­en mit Assis­tenz­be­darf gegen­über der Werk­statt­lei­tung, ins­be­son­de­re in den Berei­chen:

  • Gleich­stel­lung von Frau­en und Män­nern
  • Ver­ein­bar­keit von Fami­lie und Beschäf­ti­gung
  • Schutz vor kör­per­li­cher, sexu­el­ler und psy­chi­scher Beläs­ti­gung oder Gewalt

Die Frau­en­be­auf­trag­te hat eine Stell­ver­tre­te­rin. Zusam­men bie­ten sie die „AG-Frau­en-The­men“ ein­mal monat­lich an. Bis­her neh­men ca. 30–40 Frau­en dar­an teil und es wird an ver­schie­dens­ten The­men zusam­men­ge­ar­bei­tet, die die Frau­en sich selbst wäh­len.

Die Frau­en­be­auf­trag­te orga­ni­siert auch Schu­lun­gen für die Frau­en zu The­men wie: „Selbst­be­haup­tung“, „Sexu­el­le Auf­klä­rung“, „Sicher unter­wegs für Frau­en“.

Frauenbeauftragte

Sophie Gei­er
Stell­ver­tre­te­rin: Sven­ja Luhr